Die reife Geschäftsfrau allein im Hotel

Die reife Geschäftsfrau allein im Hotel

Der Flug war anstrengend gewesen, das Taxi vom Flughafen zäh, und die Hitze in der fremden Stadt klebte an der Haut wie ein nasses Tuch. Simone ließ sich aufs Bett fallen, atmete tief durch und schloss die Augen. Mit 52 Jahren war sie eine erfolgreiche Geschäftsfrau, Leiterin des Europazweigs eines amerikanischen Konzerns, und völlig allein in einem Hotelzimmer in Mailand. Morgen früh stand die wichtige Präsentation an, abends das Geschäftsessen mit den italienischen Partnern. Doch jetzt, um halb zehn, gehörte die Nacht nur ihr. Simone warf einen Blick in den Spiegel. Die Jahre hatten Spuren hinterlassen, das ja, doch sie trug sie mit Stolz. Silberne Strähnen durchzogen ihr dunkles Haar, feine Fältchen umgaben ihre Augen, und ihr Körper war immer noch gut in Schuss, dank regelmäßigem Yoga und disziplinierter Ernährung.

Sie trug einen dunkelblauen Hosenanzug, streng geschnitten, die Bluse darunter weiß und bügelfrei. Die Uniform der Macht, dachte sie lächelnd. Doch jetzt, in diesem Moment, wollte sie die Uniform ablegen. Wollte die Macht ablegen. Wollte einfach nur Frau sein. Sie stand auf, öffnete den Reißverschluss ihrer Hose und ließ sie zu Boden fallen. Dann knöpfte sie die Bluse auf und streifte sie ab. Der BH folgte, und als ihre Brüste frei fielen, seufzte sie erleichtert. Sie waren schwer heute, gespannt, die Brustwarzen hart. Von der Klimaanlage oder von etwas anderem? Sie wusste es nicht. Der Slip blieb noch, ein schlichter schwarzer, der ihre Scham bedeckte. Sie mochte es, sich erst langsam auszuziehen und den Moment zu dehnen. Simone ging ins Bad und drehte die Dusche auf. Heißes Wasser, so heiß, wie sie es ertragen konnte. Der Dampf füllte den Raum und beschlug die Spiegel.

Sie stieg unter den Strahl, ließ das Wasser über ihren Körper rinnen, über ihre Schultern, ihren Rücken, ihre Pobacken hinunter. Ihre Hände glitten über die nasse Haut, verteilten Seife und massierten die müden Muskeln. Doch die Hände blieben nicht lange an den unverfänglichen Stellen. Sie war 52, doch ihre Lust war nicht weniger geworden. Eher stärker, dachte sie manchmal. Befreiter. Die Kinder waren aus dem Haus, der Ex-Mann längst Geschichte, und sie hatte gelernt, dass Sex nicht nur etwas war, was man mit anderen machte. Sondern auch mit sich selbst. Ihre Hand wanderte über den Bauch, tiefer, zwischen die Schenkel. Durch den Slip spürte sie, dass sie schon feucht war. War sie den ganzen Tag schon gewesen? Vielleicht. Diese Geschäftsreisen, diese fremden Städte, diese Anonymität, das machte sie immer geil. Das Gefühl, niemand zu sein und niemandem Rechenschaft schuldig zu sein.

Nur eine Frau in einem Hotelzimmer, die tun konnte, was sie wollte. Sie drehte das Wasser ab und stieg aus der Dusche. Nackt und tropfnass stellte sie sich vor den beschlagenen Spiegel. Mit der Hand wischte sie einen Schlieren frei und sah sich an. Ihre Brüste, immer noch voll, die Brustwarzen dunkel und hart. Ihr Bauch, weicher als früher, aber immer noch flach. Der Venushügel, bedeckt mit graumelierten Schamhaaren. Sie rasierte sich nicht und fand das natürlicher und schöner. Und zwischen den Beinen die Spalte, die sich schon leicht öffnete, feucht und bereit. Simone lächelte ihrem Spiegelbild zu. „Na, du geile alte Sau“, flüsterte sie. „Was hast du heute vor?“ Sie ging zurück ins Schlafzimmer und ließ sich aufs Bett fallen. Die Bettwäsche war kühl, ein angenehmer Kontrast zu ihrer erhitzten Haut. Sie lag auf dem Rücken, die Beine leicht gespreizt, und ließ die Hände über ihren Körper wandern.

Erst die Brüste, die sie knetete, die Brustwarzen zwischen Daumen und Zeigefinger nahm und daran zog, bis sie schmerzten. Ein guter Schmerz. Dann der Bauch, die Hüften, die Oberschenkel. Ihre rechte Hand wanderte schließlich zwischen ihre Beine, während die linke weiter mit den Brüsten spielte. Die Finger fanden sofort die Klitoris, dieses kleine, empfindliche Organ, das sie so gut kannte. Mit kreisenden Bewegungen begann sie, sich zu stimulieren, langsam erst, dann schneller. Ein leises Stöhnen entwich ihr, als die ersten Lustwellen durch ihren Körper zogen. Sie schloss die Augen und ließ die Bilder kommen. Die Kollegen von der italienischen Firma, dieser junge, heiße Typ, der ihr bei der Begrüßung die Hand etwas zu lange gehalten hatte. Seine Augen, die über ihren Körper gewandert waren, respektvoll, aber auch begehrend.

Sie stellte sich vor, wie er sie hier in diesem Zimmer besuchte, wie er sie aufs Bett drückte, ihren Hosenanzug aufriss und sich zwischen ihre Beine kniete. In ihrer Fantasie war er grob und fordernd. Er zog an ihren Haaren, drehte sie um und nahm sie von hinten, während sie ins Kissen schrie. Sie stellte sich seinen Schwanz vor, groß, hart und jung. Wie er in sie eindrang, immer tiefer, immer schneller. Wie er ihre Brüste packte und daran zerrte, während er in ihr kam. Simones Finger arbeiteten jetzt hektisch. Sie schob zwei Finger in sich hinein, spürte, wie eng sie war und wie ihre Muskeln sich um die Finger zusammenzogen. Ihr Daumen rieb weiter über die Klitoris, immer im Kreis, immer schneller. Ihr Becken hob sich vom Bett und presste sich gegen ihre eigene Hand. Sie stöhnte lauter jetzt und verlor jede Kontrolle. Der Orgasmus kam überraschend, aber nicht weniger heftig.

Ihr Körper bäumte sich auf, ihr Rücken krümmte sich durch, und sie spürte, wie die Lustwellen durch sie hindurchrasten. Ein Schrei entwich ihr, ein tierischer, lauter Schrei, den sie kaum unterdrücken konnte. Sie presste die Beine zusammen und hielt die Finger tief in sich, während die letzte Welle verebbte. Dann lag sie da, keuchend und schweißgebadet, und starrte an die Decke. Die Klimaanlage summte leise, die Stadt draußen rauschte, doch in ihrem Zimmer war es still. Nur ihr Herzklopfen war zu hören. Simone lächelte. Das war erst der Anfang. Sie hatte noch eine ganze Nacht vor sich. Sie stand auf, ging zur Minibar und holte sich ein kleines Fläschchen Prosecco. Sie trank es im Stehen, nackt, vor dem Fenster. Die Jalousien waren nur halb geschlossen. Sie konnte die Lichter der Stadt sehen, die erleuchteten Fenster der anderen Hotels.

Hinter einem dieser Fenster, dachte sie, sitzt vielleicht ein anderer Geschäftsmann, der sich auch die Zeit vertreibt. Der auch geil ist. Der auch masturbiert. Der Gedanke machte sie wieder feucht. Sie stellte das Glas weg und ging zurück zum Bett, doch diesmal blieb sie nicht liegen. Sie kniete sich auf den Boden, vor den großen Spiegel, der an der Wand lehnte. Sie wollte sich sehen und zusehen, wie sie es sich besorgte. Im Spiegel sah sie sich: eine reife Frau, nackt, auf Knien, die Beine gespreizt. Ihre Brüste hingen schwer herab, ihre Brustwarzen waren hart, ihr Bauch weich, ihr Schamhaar feucht und verklebt. Sie sah, wie ihre Hand zwischen ihre Beine fuhr, wie die Finger in die feuchte Spalte eintauchten und wie sie sich selbst öffnete für ihren eigenen Blick. Sie begann wieder, langsam diesmal und genießerisch. Sie beobachtete jede Bewegung, jedes Zucken ihres Körpers.

Sie sah, wie ihre Muskeln sich spannten, wie ihre Brüste bei jeder Bewegung wackelten und wie ihr Gesicht sich verzerrte vor Lust. Es war ein Porno, dachte sie, und sie war der Star. Mit der freien Hand griff sie nach ihrem Handy, das auf dem Nachttisch lag. Sie öffnete die Kamera, stellte sie auf Video und legte das Handy so, dass es sie und den Spiegel einfing. Dann begann sie, sich selbst zu filmen, während sie sich befriedigte. „Das ist für dich“, flüsterte sie in die Kamera. „Für den Mann, der mich heute Nacht besuchen wird. In meinen Träumen. In meiner Fantasie.“ Sie sprach weiter, während ihre Finger arbeiteten. Erzählte ihm, was sie mit ihm machen würde. Wie sie ihn in den Mund nehmen würde, tief, bis er würgte. Wie sie sich auf ihn setzen würde, langsam reitend, damit er ihre Brüste sehen konnte. Wie sie ihn von hinten nehmen würde, hart und schnell, bis er schrie.

Die Fantasie trieb sie höher, immer höher. Sie kam ein zweites Mal, heftiger diesmal und länger. Ihr Schrei hallte durch das stille Zimmer, während ihr Körper zuckte und bebte. Sie fiel nach vorne, stützte sich auf die Hände und atmete schwer. Lange blieb sie so knien, den Kopf gesenkt. Die Tropfen ihres Schweißes fielen auf den Teppich. Dann richtete sie sich auf, sah in die Kamera des Handys und lächelte. „Gute Nacht“, flüsterte sie. „Bis morgen.“ Sie stoppte die Aufnahme und legte das Handy weg. Dann kroch sie ins Bett, zog die Decke über ihren nackten Körper und schloss die Augen. Der Schlaf kam schnell, tief und traumlos. Am nächsten Morgen wachte sie erfrischt auf, früher als der Wecker. Die Sonne schien durch die Jalousien, die Stadt erwachte zum Leben. Simone stand auf, duschte noch einmal und zog sich sorgfältig an. Der Hosenanzug, die weiße Bluse, die Perlenkette.

Die Maske der Geschäftsfrau. Doch unter der Maske, unter dem strengen Stoff, war sie immer noch nackt. Immer noch feucht von den Erinnerungen der Nacht. Und in ihrer Handtasche, ganz unten, versteckt unter den Geschäftsunterlagen, lag das Handy mit dem Video. Ihr kleines Geheimnis. Die Präsentation lief gut. Die Italiener waren begeistert, der junge heiße Typ sah sie immer wieder an, mit einem Blick, der mehr sagte als Worte. Beim Geschäftsessen prostete er ihr zu, lächelte, und seine Hand streifte ihre, als er das Glas abstellte. Simone lächelte zurück und dachte an die Nacht, die kommen würde. Vielleicht, nur vielleicht, würde sie heute Nacht nicht allein sein. Vielleicht würde sie ihm das Video zeigen. Vielleicht würden sie gemeinsam neue Szenen drehen. Doch selbst wenn nicht, sie hatte sich selbst. Und das war mehr als genug.

 

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